02.12.2017
Kategorie: Biologie, NaWi, Startseite
Von: S. Jaqui

Baumpflanzaktion am 2.12.2017


Endlich war es so weit! Nach vielen Monaten des Planens konnten am heutigen Vormittag die ersten Bergahornsetzlinge ihren Platz in der Erde der Kuseler Winterhelle finden.

Sina Ellinghaus, Nia-Mishale Pfaff und Kimi Müller sind als Schüler/innen der NaWi-AG ausgebildete Botschafter/innen für Klimagerechtigkeit. In dieser Funktion hielten sie vor dem Rotary Club St. Wendel einen Vortrag. Einer der Mitglieder, Herr Biegel, Besitzer einer Baumschule, war so begeistert, dass er unserer Schule „1.000 Bäume“ schenkte.

Dies war ein großes Geschenk für unsere Schule, über das wir uns sehr freuen, und das noch einer Nachbearbeitung bedurfte, indem die Bäumchen gepflanzt werden mussten. Nachdem der erst geplante Termin Mitte November wegen schlechten Wetters ausfallen musste, waren die Bedingungen heute optimal.

Am Vormittag fanden sich freiwillige Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern ein, um die Aktion tatkräftig zu unterstützen. Zunächst erläuterte Herr Lamneck Aufbau und Wuchs eines Baumes, die Bedeutung von Bäumen für unser Klima und zeigte uns im Anschluss die einzelnen Schritte der fachgerechten Einpflanzung und wie der Schutz vor Rehen und Hasen anzubringen war.

Nun durften alle auf einem angenehm warmen, sonnenbeschienenen Waldfleck selber ca. 1 m hohe Bergahornsetzlinge in den Boden bringen. Diese Arbeit machte allen Spaß und wir waren erstaunt, wie locker der Boden trotz niedriger Temperaturen war. Vor allem die Schülerinnen und Schüler waren sehr emsig und pflanzten wie am Schnürchen. Nach nur ca. einer Stunde war das vorgesehene Waldstück komplett bepflanzt. Mit den restlichen Setzlingen werden die Förster und Waldarbeiter verschiedene Stellen in der Winterhelle aufforsten.

Zur Freude vor allem der Schülerinnen und Schüler hatte Herr Trossen-Wanninger Namensschilder für alle Anwesenden vorbereitet, sodass jede/r einer seiner selbst gepflanzten Bäume kenntlich machen konnte. Es bietet sich an, ihn immer wieder zu besuchen und zu beobachten, wie er wächst und gedeiht. Das war eine wirklich schöne Idee, die die Kinder vielleicht auch wieder einmal nach vielen Jahren in den Wald bringt, damit sie ihren Baum „von damals“ besuchen können.

Als Dankeschön gab es zum Ausklang warme Würstchen und warme Getränke vor der urigen Hütte in der Winterhelle.