05.12.2017
Kategorie: Religion und Ethik, Fahrtenberichte, Startseite
Von: Ulrich Reh/eingestellt von S. Jaqui

Gedenkstättenfahrt 2017


Vom 27. – 30.11.2017 fuhren 46 ev. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a, b und c im Rahmen der Gedenkstättenfahrt nach Nürnberg, München und Dachau. Von der Entstehung des Nationalsozialismus, seinen Ideen und seinen menschenverachtenden Vorgehensweisen vor Ort zu hören, wie auch von couragierten Widerstandskämpferinnen und -kämpfern, war sehr eindrücklich. Authentische Zeitzeugenberichte ließen ein Gespür für diese Zeit entstehen. Eindrücklich, weil gegenwartsbezogen, war die Sonderausstellung im Dokumentationszentrum in München „Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945“. Sie griff das Anliegen der Studienfahrt auf, nicht nur historische Aspekte in ihrer Auswirkung auf die Menschen damals zu verdeutlichen, sondern den Blick auch in die Gegenwart zu richten, um mit Courage an der Demokratie von morgen, der Gleichheit aller Menschen und ihrer Würde mitzuwirken.

Eine Auswertung zeigte, wie eindrücklich die Schülerinnen und Schüler diese Fahrt erlebten, aber auch, wie sensibilisiert sie für diese Thematik sind.

Ein großer Dank geht an den Gedenkstättenbeauftragten des Dekanats, Diakon Walter Lukasczyk, und den Theologiestudenten Felix Wilson, der kurzfristig einsprang.

U. Reh